Möckmühler Ringer bereiten sich auf die Verbandsrunde vor

Nach langen Überlegungen, ob Ringen in diesem Jahr überhaupt möglich ist, sind die Ligen mittlerweile final eingeteilt. Die Landesliga wurde mit der Landesklasse zu einer Liga zusammengelegt. Es gibt zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. In der Gruppe B trifft der ASV auf den AB Aichhalden II, die SG Weilimdorf II und den TSV Ehningen II. Die ersten beiden Mannschaften der Gruppen ringen nach Abschluss der Hauptrunde in den Playoffs um die Plätze 1-4, die letzten beiden der Gruppen ringen in den Playdowns um die Plätze 5-8.In der Bezirksklasse 1 gehen vier Mannschaften an den Start. Gegner unserer zweiten Mannschaft sind der KSV Kirchheim, der TSV Asperg und der KSV Neckarweihingen II.Die Heimkämpfe finden wie gewohnt in der Turnhalle im Lehle statt, allerdings wird dann die Halle nicht geteilt sein. Der personelle Aufwand wird deutlich höher sein als bisher, um die Einhaltung der Hygieneregeln zu gewährleisten. Vom WRV liegt ein Hygienekonzept vor, dass die Verantwortlichen des ASV nun an die örtlichen Gegebenheiten anpassen und anschließend mit der Stadt Möckmühl abstimmen werden.Zur Vorbereitung auf die Runde findet vom 04.-06. September ein Trainingslager in und um die Halle statt.Die Vorfreude auf die Mannschaftsrunde ist da, aber auch Respekt vor der Verantwortung gegenüber Athleten, Helfern und Zuschauern. Die Sicherheit aller steht an erster Stelle.

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zu einer möglichen Verbandsrunde 2020:

Geplanter Saisonstart ist der 17. Oktober mit geändertem Modus. Hierzu fehlt aber noch die Freigabe der politischen Entscheidungsträger. Sollte bis zum 31.07. keine Zusage der Landesregierung erfolgen, dass Kontaktsportarten spätestens nach den Sommerferien ausgetragen werden können, dann wird die Saison 2020 endgültig abgesagt. Falls die Saison im Oktober beginnen kann, dann werden die Mannschaftskämpfe nach einem angepassten Modus ausgetragen, und bis in den Januar 2021 hinein andauern. Ein Hygienekonzept wird derzeit ausgearbeitet. Nähere Informationen mit welchen Einschränkungen hinsichtlich Besucheranzahl, Bewirtung, Abständen usw. zu rechnen ist, können derzeit noch nicht gegeben werden. Eine Aufnahme des Trainingsbetriebs in den Sporthallen nach den Sommerferien ist für die Vorbereitung auf die Mannschaftsrunde existentiell und Grundvoraussetzung um die Saison 2020 überhaupt an den Start zu bekommen. Ringen ist eine Kontaktsportart und hat es unter den Einschränkungen durch Covid19 besonders schwer einen Trainingsbetrieb zu gestalten. Die Athleten haben aktuell nur die Möglichkeit individuell zu trainieren und nützen dabei auch das Onlineangebot an Trainingsvideos des DRB. Der ASV ist, wie auch andere Vereine und Sportgruppen, auf die Nutzung der Sporthallen angewiesen. Es hängt viel von den nächsten Wochen ab. Inwieweit Lockerungen und Freigaben der Stadt sowie der Landes- und Bundesregierung erfolgen. Erst dann kann an einen Regelbetrieb, mit Aktiven- und Jugendtraining unter angepassten Bedingungen, nachgedacht werden. Haltet Euch fit – bleibt gesund und haltet Abstand, damit wir bald wieder zusammenkommen können!

Relegation verloren

Leider konnte der ASV den Abstieg aus der Landesliga in die Landesklasse nicht abwenden. Am Sonntag waren beim Relegationsturnier die gegnerischen Mannschaften zu stark für unser Team. Trotz der Niederlagen haben unsere Ringer aufopferungsvoll gekämpft. Die Zuschauer sind voll auf ihr Kosten gekommen. Die Begegnungen waren sehr umkämpft und allemal sehenswert. Dabei gab es einige Kämpfe, die unglücklich verloren gingen. Im ersten Kampf der Relegation konnte gegen die Red Devils II ein Remis errungen werden. Nach einem deutlichen Rückstand konnte mit den letzten drei Kämpfen noch auf 20:20 ausgeglichen werden. Gegen den AB Aichhalden II stand es nach dem letzten Kampf 15:19. Es war zu diesem Zeitpunkt noch alles offen. In der nächsten Begegnung gegen die Red Devils II gab es dann jedoch eine Niederlage mit 15:24. Bestückt mit Bundesligaringern waren die Red Devils nicht zu schlagen. Ohne diese Legionäre wäre der ASV nicht chancenlos gewesen. Gegen den AB Aichhalden stellten die Red Devils dann eine schwache und unmotivierte Mannschaft auf die Matte und gingen in dieser Begegnung sang- und klanglos mit 25:11 unter. Damit war der ASV abgestiegen. Der letzte Kampf gegen den AB Aichhalden war somit nur noch für die Statistik. Der ASV musste sich hier mit 15:20 geschlagen geben. Dennoch waren die Relegationskämpfe eine Werbung für das Ringen. Die Jagsttalhalle war vom ersten bis zum letzten Kampf am Abend sehr gut besucht. Vielen Dank an die vielen treuen Fans für die Unterstützung! Vielen Dank auch an alle Helfer und Helferinnen und natürlich an die Ringer und das Trainerteam! Jetzt muss der Abstieg erstmal verdaut werden. Die Landesklasse lässt ebenfalls spannende Auseinandersetzungen erwarten und der ASV wird mit seinen Eigengewächsen wieder versuchen nach vorne zu kommen.

Relegationsturnier am 12. Januar

Am Sonntag, 12.01. finden die Relegationskämpfe zur Landesliga in der Jagsttalhalle statt. Gegner unserer 1. Mannschaft sind die starken Teams des AB Aichhalden II und der Red Devils Heilbronn II. Beim Relegationsturnier kämpfen die Mannschaften in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander.

10:30 Uhr ASV Möckmühl – Red Devils Heilbronn II

12:00 Uhr Red Devils Heilbronn II – AB Aichhalden II

13:30 Uhr AB Aichhalden II – ASV Möckmühl

15:00 Uhr Red Devils Heilbronn II – ASV Möckmühl

16:30 Uhr AB Aichhalden II – Red Devils Heilbronn II

18:00 Uhr ASV Möckmühl – AB Aichhalden II

Die Mannschaften werden, wie bei Relegationskämpfen üblich, in großer Mannschaftsstärke anreisen und vor jedem Kampf ihr bestes Team auf die Matte stellen. Es werden spannende und interessante Kämpfe zu sehen sein. Die Halle wird durch den ASV den ganzen Tag über bewirtet sein. Unterstützen Sie unsere Mannschaft gegen diese äußerst schweren Gegner!

Heimniederlage zwingt ASV in die Relegation

Im letzten Kampf der Runde am 21.12. gelang der 1. Mannschaft kein Sieg gegen den RSV Benningen II. Felix Peter startete mit einem Schultersieg bis 57 kg GR. Alan Shaipov war bis 130 kg Freistil ebenfalls mit einem Schultersieg erfolgreich. In der Klasse bis 61 kg Freistil konnte sich Lars Fleischmann nicht entscheidend durchsetzen und musste sich nach Punkten geschlagen geben. Markus Egner wurde bis 98 kg GR die Chance auf eine knappe Punktniederlage genommen. Bereits 5 Sekunden nach der Kampfpause wurde er in die Bodenlage geschickt, die der Gegner mit Durchdrehern und Ankippen zur technischen Überlegenheit nutzte. Felix Egner stemmte sich verbissen gegen eine Niederlage bis 66 kg GR. Gegen den stärksten Ringer des RSV konnte er die technische Niederlage nicht abwenden. Bis 86 kg GR ließ sich Louis Valet zu einem erneuten Wurf über die Brust hinreißen und wurde dabei auf Schulter abgefangen. Mohammad Esa Ahmadi verhielt sich im Kampf bis 71 kg Freistil leider unsportlich und wurde zu Recht disqualifiziert. Wiederum überzeugend wies Wolfgang Klein seinen Gegner in die Schranken und verließ als 11:2 Punktsieger im Limit bis 80 kg GR die Matte. Devran Sahin war bis 75 kg GR zu nachlässig und musste sich nach einem Wurfversuch auf Schulter kontern lassen. Im letzten Kampf siegte Patrik Messer bis 75 kg Freistil technisch überlegen. Endstand 15:22. 

2. Mannschaft gut aufgestellt

Dank einer vollständigen Mannschaft siegte die Zweite beim letzten Heimkampf mit 40:12 gegen den KSV Kirchheim. Allerdings war der KSV nur mit einer Riege von lediglich drei Ringern angetreten. Auf der Matte überzeugte Phillip Volz mit einem Schultersieg bis 66 kg GR. Einen tollen Kampf zeigte Tim Zethmeyer bis 66 kg Freistil. Tim legte seinen Gegner in der zweiten Minute auf die Schultern. Zu einem schnellen Schultersieg kam auch Daniel Brunner bis 75 kg GR. Vitali Renz war ohne Chance und musste sich bis 75 kg Freistil auf Schulter geschlagen geben. Nils Reichert fand gegen seinen schwereren Gegner im Limit bis 86 kg GR nicht die Mittel und musste sich in der zweiten Kampfhälfte technisch geschlagen geben. Im Limit bis 98 kg GR musste Nils gegen selbigen Gegner eine Schulterniederlage hinnehmen. Zu kampflosen Punkten kamen Loris Ademaj, Anton Feldt, Bernd Moll, Marc Reichert und Ben Reichert.

Bittere Niederlage in Schwäbisch Hall

Bei der RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot hätte unser Team die Landesligabegegnung für sich entscheiden müssen. Doch in den entscheidenden Kämpfen wurde der Sieg noch aus der Hand gegeben. Mit 20:15 entschied die RG den Kampf für sich. Felix Peter unterlag nach Punkten im Limit bis 57 kg GR. Alan Shaipov siegte im Schwergewicht Freistil mit 10:21 nachdem er mit 10:0 zurück lag. Lars Fleischmann fand gegen den starken Sergej Fertig im Limit bis 61 kg Freistil keine Mittel und war technisch unterlegen. Markus Egner gab bis 98 kg GR nur einen Mannschaftspunkt ab. Gegen Mirco Daniel Rodemich war Philipp Volz bis 66 kg GR ohne Chance und wurde wegen angeblicher Beinarbeit disqualifiziert. Patrik Messer war gegen Tim Schumacher bis 86 kg Freistil überlegen. In der letzten Kampminute riskierte Patrik zu viel und wurde auf Schulter gekontert. Einen Schultersieg konnte Felix Egner bis 71 kg Freistil erringen. Eine sehr überzeugende Leistung zeigte bis 80 kg GR Dr. Wolfgang Klein gegen Waldemar Schneider. Wolfgang stand seit längerer Zeit mal wieder für den ASV auf der Matte und hatte seinen Gegner beim Schultersieg klar im Griff. Daniel Brunner beherrschte seinen Gegner bis 75 kg im klassischen Stil. Bei einer Führung von 10:0 entschied sich Daniel für eine Aktion, die der Gegner zum Schultersieg nutzte. Im letzten Kampf konnte Mohammad Esa Ahmadi mit einem schnellen Schultersieg im Limit bis 75 kg Freistil nur noch Punktekosmetik schaffen. Mit dieser Niederlage wurde die Entscheidung um den Abstieg und die Relegation auf den letzten Kampf in der Runde vertagt.

2. Mannschaft erneut ohne Sieg

Die Zweite hat den Sieg in der Hinrunde nicht wiederholen können. Gegen einen eigentlich schwach aufgestellten Gegner reichte es nur zu einem Sieg auf der Matte. Bernd Moll kam nach deutlichem Rückstand zu einem überraschenden Schultersieg in der Klasse bis 98 kg Freistil. Anton Feldt, Philipp Volz und Ben Reichert wurden kampflos Sieger. Loris Ademaj, erstmalig bei den Aktiven auf der Matte, musste sich bis 57 kg auf Schulter geschlagen geben. Vitali Renz und Linus Moll mussten sich technisch und auf Schulter geschlagen geben. Endstand 24: 20 für die RG.

Auswärtssieg in Meimsheim

Zu einem knappen Auswärtssieg reichte es unserer 1. Mannschaft beim TSV Meimsheim. Mit dem 17:20 ist unsere Mannschaft auf dem drittletzten Platz der Tabelle und dieser sollte bis zum Abschluß der Runde gehalten werden. Etwas unglücklich musste sich Felix Peter im Limit bis 57 kg GR gegen Moritz Schweiker geschlagen geben. Nach einem ausgeglichenen Kampf unterlag Felix in der zweiten Kampfhälfte auf Schulter. Ralf Moll war im Schwergewicht ohne Gegner. Schwer tat sich Lars Fleischmann im Freistil bis 61 kg gegen Luca Leon Scholz. Der Meimsheimer konnte mehr Aktionen setzen und entschied mit 10:2 Punkten den Kampf für sich. Markus Egner hatte mit Jens Mack den erwartet schweren Gegner. Im klassischen Stil bis 98 kg musste sich Markus auf Schulter geschlagen geben. Felix Egner hat einen hervorragenden Lauf und entwickelt sich zum Punktegarant. Bis 66 kg GR war er wieder der aktivere Ringer. Noch vor Ablauf der Kampfzeit krönte er seine Leistung gegen Louis Sigmund mit einem Schultersieg. Klarer Sieger durch technische Überlegenheit war Alan Shaipov gegen Tobias Herbst. Im Freistil bis 86 kg hatte Herbst nichts entgegenzusetzen. Ebenfalls technisch überlegen siegte Mohammad Esa Ahmadi. Auch in der Klasse bis 71 kg Freistil war der Gegner, Luca Patrick Nawrath, ohne Chance. Leider erging es genauso Daniel Brunner im Limit bis 80 kg GR gegen Daniel Seegräber. Schulterniederlage in der ersten Minute. Würfe mit großer Amplitude zeigte Devran Sahin gegen Eugen Hogel. In der Klasse bis 75 kg GR ging Devran als technischer Sieger von der Matte. Im letzten Kampf standen sich mit Patrik Messer und Elia Jeremia Löw zwei hervorragende Freistielspezialisten gegenüber. Dabei konnte kein Ringer überraschende Aktionen zeigen. Löw hatte am Ende beim 5:2 Punktsieg mehr 1er Wertungen auf seinem Konto. Der Auswärtssieg unserer Mannschaft war unbedingt notwendig. In zwei Wochen sollen die nächsten Mannschaftspunkte folgen.

2. Mannschaft ohne Chance

Wie erwartet hatte die 2. Mannschaft in Unterzahl keine Chance gegen die Meimsheimer. 57 kg und 61 kg waren vom ASV nicht besetzt. Allerdings kam auch Ben Reichert im Schwergewicht kampflos zu Punkten. Philipp Volz zeigte auch in diesem Abend bis 66 kg GR und 66 kg Freistil seine Stärke. Im klassischen Stil erkämpfte er einen 6:9 Punktsieg. Im Freistil war er bereits in der ersten Minute mit einem Schultersieg erfolgreich. Max Reichert stand erstmalig bei den Aktiven auf der Matte. Gegen Thorsten Sigloch war er im Limit bis 98 kg in beiden Stilarten auf Schulter unterlegen. Vitali Renz war nach mehrwöchiger Trainingspause wieder auf der Matte. Gegen Luca Häußermann konnte er jedoch nicht mithalten unterlag bis 75 kg technisch im Freistil und auf Schulter im klassischen Stil. Bernd Moll überzeugte bis 86 kg GR mit einem Schultersieg. Im Freistil musste sich Bernd, etwas überraschend nach einer 8:0 Führung, auf Schulter geschlagen geben. Am Ende eine deutlicher 36:18 Erfolg für den TSV Meimsheim II. Am nächsten Wochenende sind unsere Mannschaften kampffrei. In den zwei verbleibenden Kämpfen geht es dann für unsere 1. Mannschaft um den Klassenerhalt.

Auswärts weiterhin sieglos

Der Kampf in der Landesliga gegen die Neckarunion Münster/Remseck ist am Samstag mit 24:11 zu deutlich für die Neckarunion ausgefallen. Mit etwas Fortune wäre für unsere 1. Mannschaft durchaus mehr drin gewesen. Im ersten Kampf bis 57 kg GR wurde der Gegner von Felix Peter unterschätzt. Dieser war aktiver uns suchte immer die Chance zu werfen. Felix fand keinen Zugriff und musste sich auf Schulter geschlagen geben. Gegen den talentierten Kaderringer Leon Tscherter ließ Markus Egner im Schwergewicht bis 130 kg im freien Stil nichts zu. Taktisch clever brachte Markus den 4:0 Punktsieg über die Zeit. Die Klasse bis 61 kg war vom ASV nicht besetzt. Allerdings wären die Chancen hier auch äußerst gering gewesen. Ohne Chance war Louis Valet gegen Routinier Felix Hagenbruch bis 98 kg im klassischen Stil. Mit Durchdrehern sicherte sich Hagenbruch den Sieg durch technische Überlegenheit. Gegen den körperlich größeren Julian Paul Kämmle war es für Lars Fleischmann schwer zu ringen. Im Limit bis 66 kg GR konnte der Ringer der Union mehr Aktionen für sich entscheiden. In der fünften Minute versuchte Lars den Nackenhebel zu setzen und hatte Kämmle fast auf den Schultern. Doch Kämmle konnte sich befreien und in der Gegenaktion Lars auf die Schultern zwingen. Klar beherrschend war Alan Shaipov gegen den überforderten Oskar Benzenhöfer. Alan siegte bis 86 kg Freistil technisch überlegen. Wiederum einen hervorragenden Kampf zeigte Felix Egner. Gegen Johannes Kaufmann kam Felix immer wieder zum Beinangriff und erhielt drei Wertungen mit vier Punkten. Vor Ablauf der Kampfzeit siegte Felix im Limit bis 71 kg im Freistil durch technische Überlegenheit. Überraschend musste sich diesmal Patrik Messer auf Schulter geschlagen geben. Im klassischen Stil bis 80 kg lag Patrik mit 8:1 Punkten vorne. Doch der erfahrene Christian Wahlenmeier kam mit einem Kopfhüftschwung zum Erfolg. Nils Reichert hatte gegen den starken Panagiotis Macris wenig auszurichten und musste die technische Überlegenheit des Gegners im Limit bis 75 kg GR anerkennen. Einen ausgeglichenen Kampf lieferten sich Mohammad Esa Ahmadi und Marius Deuscher. In der Klasse bis 75 kg Freistil ließ sich Esa zu oft auf den Stil von Deuscher ein und sich im Oberkörper einbinden. So war der Freistilkampf nur von wenigen Aktionen geprägt. Mit der letzten Wertung entschied Esa dem Kampf beim 3:3 für sich. Für einen Sieg hätte es in dieser Begegnung nicht gereicht. Der ein oder andere Mannschaftspunkt wäre aber durchaus möglich gewesen.

Zu wenig Ringer

Die eingesetzten Ringer der Zweiten machten ihre Sache gut und gewannen auf der Matte fast jeden Kampf. Nur kann der ASV in dieser Runde zu wenig Gewichtsklassen besetzten. Vor allem die unteren Klassen fehlen im Kader. So gingen sechs Kämpfe und damit 16 Punkte kampflos an den Gegner. Eine weitere vom ASV unbesetzte Gewichtsklasse wurde nicht gewertet, da die Neckarunion zwei Nichtdeutsche zu viel im Kader hatte. Die Begegnung in der Bezirksklasse ging 28:17 verloren. Für unsere Ringer ist es natürlich nicht motivierend Kämpfe zu gewinnen und dann in der Endabrechnung ohne Punkte nach Hause zu fahren. Philipp Volz war auch diesen Samstag erfolgreich. Bis 66 kg schulterte er seinen Gegner bereits nach 29 Sekunden. Im Rückkampf ließ er seinem Gegenüber ebenfalls keine Chance. Hier war Philipp im Limit bis 75 kg GR technisch überlegen. Bernd Moll hatte mit Pascal Fritz Späth einen schweren Gegner bis 86 kg GR. Späth lag mit 8:2 klar vorne bis Bernd zur Schleuder ansetzte und Späth auf die Schultern legte. Peter Molnar begann bis 98 kg Freistil gegen Nenad Jankulov gewohnt offensiv. Doch mit der offenen Kampfweise bot er dem Gegner auch die Chance zum Schultersieg. Die Punkte gingen dennoch an Peter, da Jankulov der vierte(!) Ausländer im Kader der Neckarunion war. Im Rückkampf musste sich Peter bis 86 kg Freistil auf Schulter geschlagen geben. Bernd Moll konnte im Rückkampf mit einem Punktsieg bis 98 kg GR überzeugen. Gegen die „alten Hasen“ der Neckarunion konnte unser Jugendringer Ben Reichert nichts ausrichten und musste sich im Schwergewicht technisch und auf Schulter geschlagen geben. Ausländer ist in diesem Bericht nicht abwertend gemeint. Im Kampfprotokoll wird nach den Richtlinien des WRV mit Kürzeln unterschieden in N=Nichtdeutsch und ND=Nichtdeutsch in Deutschland geboren. Dazu gibt es Sonderregeln für EU-Bürger und für Ringer, die bereits 6 Jahre im Land leben oder vor dem 14. Lebensjahr eine Starterlaubnis hatten. Nur zwei N=Nichtdeutsche werden gewertet. Die anderen bestreiten dann Freundschaftskämpfe, die für den Gegner gewertet werden. Die Neckarunion hatte in der Zweiten sechs Ringer mit dem Status N und einen Ringer mit dem Status ND im Kader. Das spricht auch für eine sportliche Integration. Beim ASV hat derzeit nur Alan Shaipov den Status „N“. Am Samstag treten unsere Ringer auswärts gegen den TSV Meimsheim an. Unsere 1. Mannschaft muss den Landesligakampf für sich entscheiden um sich vom Tabellenende abzusetzen. Die Woche darauf folgt in Schwäbisch Hall der nächste entscheidende Kampf um den Klassenerhalt. Als Vorletzter in der Tabelle müsste man, je nachdem wer in den anderen Ligen auf- und absteigt, in die Relegation. Die 2. Mannschaft hat gegen den TSV Meimsheim nur eine Chance, wenn Sie fast alle Gewichtsklassen besetzen kann.